Melbourne ist einfach toll, aber natuerlich gibt es auch hier in der Nahe noch eine ganze Menge Anderes zu entdecken.

Also fuhren wir zusammen mit Karl nach Phillip Island, einem Tierparadies, das uns sehr stark an Grossbritannien erinnerte. Ausserdem viel Wind, raue See, und unheimlich viel Gruen. So fuhren wir

vorbei am Koala Park und besuchten dann eine Brutstaette von Moewen, die grade ganz viele Junge bei sich hatten. Ausserdem liessen wir uns natuerlich einen echt-australischen Sundowner nicht entgehen: Billig-Wein ("Goon") am Strand zu malerischem Sonnenuntergang. Das Highlight und der eigentliche Grund

fuer unseren Besuch war aber die taeglich stattfindende "Penguin Parade". Denn jeden Abend kommen die Fairy Penguins, die kleinsten Pinguine der Welt, in grossen Gruppen ueber den Strand an Land gewatschelt, um hier die Nacht zu verbringen. Mit ca. 400 Schaulustigen schauten wir also begeistert den leicht verschreckten Pinguinen auf ihrem Weg in die Sandduenen zu. Teilweise waren wir bis auf 50 cm nah an ihnen dran. Wie sueeeeeeess!

Unser naechster Trip fuehrte uns dann bei Eiseskaelte, Hagel, Regen und viel Wind entlang der Great Ocean Road. Diese Strasse wurde nach dem 2. Weltkrieg dem Highway No. 1 in den USA nachempfunden und wie der Name schon sagt, direkt am Ozean gebaut.

Er verband damals alle wichtigen Siedlungen miteinander und hatte vor allem die Aufgabe der Arbeitsbeschaffung. Spaeter sollte diese dann als Denkmal (groesstes Anitkriegs-Denkmal der Welt) dienen. Denn die Bauarbeiter bauten ihn auch in Erinnerung and die gefallenen Soldaten. Highlight der Great Ocean Road sind aber die Twelve Apostels, die bestimmt jedem goldschimmernd von

Fotoaufnahmen bekannt sind. Als wir nach 4 Stunden Fahrt am Ort ankamen, bliess allerdings der Wind so stark, dass wir noch nicht mal die Kamera stillhalten konnten. Aufrecht gehen war ein Kunststueck und der Regen peitschte einem regelrecht ins Gesicht. Fuer die Insider: schlimmer,

viel schlimmer, windiger und kaelter als an der Nordsee im Winter. Aber wir ueberlebten es. So rannten wir immer in den Regenpausen los und schossen Fotos von The Arch, Loch and Gorge und der London Bridge. Besonders lustig war die 3er-Truppe thailaendischer Lady-Boys in unserer Gruppe, die das alles in netten Outfits wie pinken Radlerhosen, rosa Jaeckchen und weissen Highheels durchstanden. Hauptsache die Haare sitzen....
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