15.09.07

Down under, under water

Hier einfach mal ein paar Eindruecke der australischen Unterwasserwelt: Alles selbstfotografiert.











Diving the Great Barrier Reef

Viel gehoert hat man ja schon davon... das Great Barrier Reef. Weltnaturerbe. Eines der Besten Tauchgebiete der Welt... eine der Hauptattraktionen Australiens.


Aber die wahre Vielfalt an Meeresbewohnern und vor allem Korallen hatten wir uns doch nicht traeumen lassen.

Frueh morgens ging unser Tauchtrip los. Schon um 7 sassen wir mit 30 anderen aufgeregten Gesichtern an Bord der ProDive III und fruehstueckten. Inklusive Tablette gegen Reiseuebelkeit. Bald sollte es losgehen, schon drei einhalb Stunden spaeter sollten wir uns in 20 Meter Tiefe befinden, ahhhhh!

Schon am Vortag hatten wir Athena im Reisebuero kennengelernt und sofort stiess auch ein amerikanisches Schwesternpaar zu uns und schon war nach wenigen Minuten unsere 5er-Clique geboren. So bildete sich schnell unser 3er-Buddy-Team, mit Anna aus Kansas City wuerden wir nun jeden Tauchgang unternehmen. Derer gab es 11 in 3 Tagen, aber Kathi und Ich liessen getrost 2 davon ausfallen. Schliesslich sind wir ja im Urlaub und 3 am Tag sind mehr als genug.

Die anschliessenden Tage waren also gefuellt von den wunderschoensten Sonnenunter- und aufgaengen, absolut gigantischen Farbspielen ueber und unter Wasser, aufregenden Begegnungen mit Haien, Schildkroeten, Moraenen und spezielleren Fischen wie Lionfish und Stingray (fuer die Taucher) und den unglaublichsten Korallengaerten ueberhaupt. Korallen gab es in allen Farben und Formen, in allen erdenklichen Kombinationen, es war quasi wie ein botanischer Korallengarten. Natuerlich hatte Athena eine Unterwasserkamera organisiert und so konnten wir dies alles auch auf Fotos festhalten. Wir wurden durch unsere Tauchlizenzen schon fast als Halbprofi angesehen und waren fast nur alleine unterwegs.


Alles in Allem war es ein unglaublicher Tauchtrip mit einer super Organisation, tollen Crewmitgliedern, lustigen Mittauchern, sehr gutem Essen und unbezahlbarer Eindruecke.

13.09.07

Cairns in the tropical North

Um der Kaelte Sydney's zu entfliehen, kamen wir nun schon frueher als geplant nach 3-stuendinger Flugzeit in Cairns an - ja das Land ist gross. Hier machten wir uns gleich auf ins Reisebuero und hatten richtig Glueck. Gleich fuer den naechsten Tag bekamen wir ein Last-Minute Tauchangebot fuer den angeblich besten Anbieter. Zack, gebucht. Ansonsten ist Cairns schon ein krasser Touri-Ort, hier scheint es kaum Einheimische zu geben. Alles ist voller Restaurants, Reisebueros und Souvenierlaeden.




Besonders auffaellig ist hier auch der ungeheure Tidenhub (fuer die Bayern: der Unterschied zwischen Hoch- und Niedrigwasser). Denn als wir ankamen fuehlte ich mich gleich heimisch wie an der Nordsee: das Wasser war weg und nur in weiter Entfernung auszumachen (siehe Foto). Deswegen gibt es direkt am "Strand" auch "The Lagoon", eine Art oeffentliches Schwimmbad mit Blick aufs nicht vorhandene Meer.

10.09.07

Sydney

Endlich war die Stadt wieder zugaenglich und das haben wir auch den ganzen Tag genutzt. Wir sind ewig durch die Innenstadt gelaufen, haben uns sogar noch mit einem Freund aus Muenchen getroffen und den Abend in der Orbit-Bar entsprechend abgerundet - mit Blick aus dem 47. Stock auf die Harbour Bridge und Opera.










09.09.07

APEC - Sydney closed down

Da dieses Wochenende der APEC-Gipfel (Asia-Pacific Economic Cooperation) in Sydney stattfand, an welchem so wichtige Herren wie Praesident Bush teilnahmen, wurde die halbe Stadt einfach mal komplett abgeriegelt. Heiligendamm war nix dagegen. Denn hier wurden nicht einfach Zaeune aufs platte Land gebaut sondern mitten in die Stadt. Am Freitag hatten alle Leute frei, denn Busse und Bahnen fuhren nicht, und die Innenstadt mit den Buerotuermen gehoerte ebenfalls zum Sperrgebiet. Dieses umfasste auch die Top-Sehenwuerdigkeiten der Stadt wie Harbour Bridge und Opera House. Die meisten Sydneysider verliessen einfach komplett die Stadt fuer dieses Wochenende. Der gesamte Aufwand inklusive Zaeunen, gesperrter Muelleimer und unglaublichem Polizeieinsatz soll wohl uber 90 Millionen australischen Dollar, also ca. 55 Millionen Euro gekostet haben... dafuer haette man auch einfach in der hier zu genuege vorhandenen Pampa ein Luxus Resort nur fuer diesen Gipfel bauen koennen... Naja. Nun haben die netten Herren des Abbaukommandos gerade sehr viel zu tun, damit sich am morgigen Montag das Leben der Syneysider wieder normalisieren kann.

Hunter Valley - es lebe der Wein

Nachdem es immer noch eiskalt ist und die halbe Stadt wegen APEC (dazu spaeter mehr) gesperrt wurde, entschlossen wir uns eine Weinprobentour im ca. 2 Stunden entfernten Hunter Valley zu buchen. Der Tag begann frueh, nachdem wir um 5:45 aufgestanden waren, sassen wir puenktlich um 7:30 im Bus und hatten schon um 10:30 das erste Weissweinchen in der Hand. Ja ja, die Australier gehen das ganze doch haerter an als die Europaeer. Aber es ist ja Sonntag, nech. Unsere Gruppe war mal wieder sehr international und wir bekamen die verschiedensten, oft ausgezeichneten australischen Weine serviert. Dazu eine Fuehrung durch eine moderne Weinkellerei und jede Menge Infos ueber Weine, wie diese schmecken (sollen) und zu welchen Gerichten man welchen Wein trinkt, damit sowohl der Wein, als auch das Essen ihren vollen Geschmack entfalten koennen. Ihr seht, nun sind wir Profis. Nach insgesamt 5 Stunden voller lustiger Weinproben auf verschiedenen Guetern traten wir dann den Heimweg an und unser deutscher Guide Klaus aus Duesseldorf brachte uns sicher wieder ueber kurvigen Bergstrassen und durch huegelige Waelder zurueck nach Sydney.