so langsam haben wir uns ans Thema rangearbeitet und am Ende unserer Reise war nun auch Kathi von der Notwendigkeit von ein wenig Kunst und Kultur ueberzeugt.
Ganz entspannt ging es am Freitag los, mit einem wirklich tollen Konzert der australischen Rockband Birds of Tokyo im
leicht alternativen Viertel Surry Hill. Die Band lieferte eine super Buehnenshow ab und riss alle Zuschauer in ihren Bann, uns auch. Absolut super Band, etwas Coldplay-artig, wir waren hellauf begeistert. Diese Band wird bald auf den Buehnen der Welt spielen, da waren wir uns einig. Weiter gings dann am Montag mit einem Besuch
im Museum of Contemporary Art, fuer das wir uns aber zeitweise einer Fuehrung anschlossen, denn oft wird einem der Sinn von zerschredderten IKEA-Moebeln nicht auf den ersten Blick bewusst. Genauso wenig wie orginalgetreue anatomische Gipsabdruecke des gesamten Koerpers der Kuenstlerin. Nach der Fuehrung allerdings konnten wir uns fast schon als Kunstkenner bezeichnen, Ann war wirklich klasse. So, ich hoffe eine leichte Steigerung ist nun schon erke
nnbar, denn jetzt kommt der Hammer: am Montag abend sahen wir uns dann im Sydney Opera House die Erstauffuehrung von Wagners Tannhaeuser an. Ja.... genau. Sogar auf Deutsch. Und wie sich herausstellte in einer aeusserst modernen Fassung, in der Amor ein mit Tatoos ueberzogener Wicht mit schwarzem Anschnalldildo ist. Ja... genau. Und ausser der kompletten Beate Uhse-Kollektion hatten die Taenzer und Saenger erst mal nix an. Das
war recht ueberraschend fuer ein Stueck, dass sich eigentlich aufs Mittelalter bezieht. Aber auch lustig. Ein Highlight war dann noch der Ausblick (siehe Foto), den wir in den 2 Pausen auf die Harbour Bridge hatten, bevor wir nach 4 Stunden (!) Auffuehrung recht erschoepft den Abend mit einem Weinchen in der Bar des Shangri-La abrundeten - mit erneuten Blick auf die Harbour Bridge, diesmal aber aus dem 32. Stock.

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