Lange hatten wir ueberlegt, ob wir diesen kostspieligen
02.10.07
Uluru and Kata Tjuta
Mitten im Outback, fast in der Mitte
des Kontinents, wo es nur noch rote Wueste gibt, erheben sich 3 beeindruckende Naturphaenomene: der Tafelberg Mount Conner, die riesige Monolithenansammlung Kata Tjuta und natuerlich der wohl beruehmteste aller Monolithen: Uluru. Alles in Rot. Seit das Land, auf dem sich der Uluru-Kata Tjuta Nationalpark befindet Anfang der 80er Jahre wieder an seine urspruenglichen Besitzer, das Volk der Anangu, zurueckgegeben wurde, sollten die englischen Bezeichnungen Ayers Rock und the Olgas nicht mehr verwendet werden.
Lange hatten wir ueberlegt, ob wir diesen kostspieligen
Ausflug ins innere des Kontinents nun unternehmen sollten oder nicht, und schon beim ersten Anblick von Uluru hatte sich jeder Cent gelohnt.
Nachdem uns unsere Connections Adventures-Gruppe (sowas wie youngline, aber international) vom Flughafen abgeholt hatte, und wir uns an die trockene ca. 35 Grad warme Luft gewoehnt hatten, machten wir uns sofort auf um Kata Tjuta zu erwandern. Diese bizarre Steinformation, ca. 30 km von Uluru entfernt, besteht aus einer Vielzahl von abgerundeten Felsen und scheint sich staendig zu veraendern. Auf einer Wanderung in den Olga Gorge lernten wir dann gleich die unheimlich freundliche Gruppe besser kennen, mit der wir nun fuer die naechsten 4 Tage reisen wuerden.
Und schon stand auch das naechste Highlight auf dem Programm: sunset watching am Uluru. Das tolle an dieser Aktion ist, das man deutlich sieht, wie die Sonne, je nach Einstrahlung die Farben des Ulurus veraendert. Los geht es mit einem knalligen Orange, welches sich ueber dunkler werdende
Rottoene bis in ein Kohlebraun verwandelt. Dazu ganz stilecht: Billigwein aus Plastikbechern und ein paar kleine Snacks, liebevoll vom Reiseleiter Lee serviert. Mit uns befanden sich natuerlich noch ca. 10 andere
Busse am sunset viewing point, was aber die Atmosphaere dieses Spektakels nur wenig beeinflusste. Um auch nix zu verpassen, hiess es dann am naechsten Morgen: Um 04:45 Uhr Aufstehen und los zum
sunrise viewing. 05:30 Abfahrt zum Sonnenaufgang um 06:21 Uhr, bei dem sich quasi das ganze Sonnenuntergangs-Szenarion rueckwaerts abspielte. Und so standen wir alle noch etwas muede mit einem Pancake in der Hand auf der anderen Seite des Uluru und freuten uns ueber erneut wuenderschoene rotleuchtende Farbspiele vor knallblauem Himmel und gelb-
gruenen Wuestengraesern. Anstatt Ausruhen war nun aber Hochleistungssport angesagt. In sich schnell entwickelnder Hitze, wanderten wir in knapp 2 1/2 Stunden die 10 km um den Uluru. Der Monolith ist naemlich mit seinen 348m Hoehe und 3,6 km Laenge der zweitgroesste der Welt. Nun hatten wir ihn wirklich aus fast allen Perpektiven gesehen. Ausser von oben, denn eigentlich (!) ist das Besteigen des spirituell wichtigen Uluru von den Anangu nicht gern gesehen... aber Japaner halten sich an so was natuerlich nicht.
Lange hatten wir ueberlegt, ob wir diesen kostspieligen
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