Melbourne ist einfach toll, aber natuerlich gibt es auch hier in der Nahe noch eine ganze Menge Anderes zu entdecken.
Also fuhren wir zusammen mit Karl nach Phillip Island, einem Tierparadies, das uns sehr stark an Grossbritannien erinnerte. Ausserdem viel Wind, raue See, und unheimlich viel Gruen. So fuhren wir
vorbei am Koala Park und besuchten dann eine Brutstaette von Moewen, die grade ganz viele Junge bei sich hatten. Ausserdem liessen wir uns natuerlich einen echt-australischen Sundowner nicht entgehen: Billig-Wein ("Goon") am Strand zu malerischem Sonnenuntergang. Das Highlight und der eigentliche Grund
fuer unseren Besuch war aber die taeglich stattfindende "Penguin Parade". Denn jeden Abend kommen die Fairy Penguins, die kleinsten Pinguine der Welt, in grossen Gruppen ueber den Strand an Land gewatschelt, um hier die Nacht zu verbringen. Mit ca. 400 Schaulustigen schauten wir also begeistert den leicht verschreckten Pinguinen auf ihrem Weg in die Sandduenen zu. Teilweise waren wir bis auf 50 cm nah an ihnen dran. Wie sueeeeeeess!
29.09.07
All around Melbourne
25.09.07
Welcome to Melbourne
Brisbane
23.09.07
Fraser Island - die groesste Sandinsel der Welt
Naja, wir buchten eine gefuehrte Tour, da wir uns
das Fahren -wohl zu Recht- nicht zutrauten. Es gibt naemlich keine richtigen Strassen auf der Insel, sondern eher schwierige Pisten. Der "Haupt-Highway" ist der 75-Mile-Beach, ein langer Strand mit starker Brandung, in dem alle paar Kilometer einer der einzigst zugelassenenen 4x4-Fahrzeuge stecken bleibt. Auch auf den "Wegen" innerhalb der Insel geht es eher ruppig zu, man befindet sich trotz Anschnallgurt oefter in der Luft als auf seinem Sitz.
Dafuer aber entschaedigt Fraser Island mit ein paar
eindrucksvollen Sehenwuerdigkeiten, wie dem 60-m-hohen Aussichtpunkt Indian Head (von welchem wir Wale gesehen haben!!!), ein paar Bilderbuch-Suesswasserseen wie dem Lake McKenzie in karibischen
Farben und dem Lake Wabby, einigen Wanderwegen durch den subtropischen Regenwald, knallige Blueten an Baeumen und Bueschen, bunten Sandsteinformationen entlang des 75-Mile-Beach und des voellig eingerosteten Wracks der Mohena, dass
sich immer weiter in den Sand graebt. Kathi hat sogar einen der nur 70 Dingos der Insel gesehen, ausserdem gab es noch viele knallbunte Papageien und Kakadus. Schon sehenswert das alles. Da machte auch der straffe Wind und das naechtliche
Gewitter nix, lagen wir doch leicht schadenfroh in bequemen Hotelbetten in einem der Resorts waehrend Hunderte Backpacker voellig durchnaesst in ihren Zelten die stuermische Nacht ueberstehen mussten....jaja.
21.09.07
Rainbow Beach
Eine schoene Sache hat aber auch dieser Ort: die Carlo Sandblow,
eine riesige 120 Meter hohe Sandduene direkt am Strand. Sie frisst sich durch den dahinter liegenden Wald und verschlingt jedes Jahr einige Meter hiervon. Besonder schoen ist es hier zum Sonnenuntergang...
Und da in ganz Australien alle Geschaefte schon um 5 schliessen und es um 6 Uhr dunkel wird,
so auch hier, hat man in einem Mini-Kaff dann so gar nix mehr zu tun. Und wenn dann auch noch das Internetcafe des Hostels um 7 Uhr schliesst....ja, dann gehen alle Backpacker geschlossen zwischen 8 und 9 Uhr schlafen. Langeweile. Kaelte. Volle Hostels. Warum die Hostels an diesem Ort so voll sind (es gibt nur 2)? Nur weil hier eine billige Backpacker-Massenabfertigung a la Neckermann nach Fraser Island statt findet. Bestimmte Reisebueroketten bieten extrem billige Self-drive-Safaries fuer Fraser an, die fuer 3 Tage nur ca. 50 Euro kosten, aber zweifelhafte Nebenkosten und Versicherungen nach sich ziehen. Gut, dass Kathi und ich das gar nicht erst gebucht hatten und so ein bisschen schadenfroh dem eigenartigen Treiben dort zusehen konnten.
20.09.07
Sailing around the Whitsunday Islands
Ersteinmal drei Stunden segelten wir durch das einzigartige Panorama der Whitsundays bis wir an unserem Schlafplatz fuer die Nachtankamen: durch die sattgruenen Inseln, das glasklare Wasser und unter blauem Himmel, den angenehm kuehlenden Wind staendig im Gesicht - einfach super!
Dazu im Hintergrund ein Mix aus House-, Chillout- und Backpackermusik, denn schliesslich hiess es schon zum Sundowner: it's beer o'clock. Nach 2 Schnorcheltouren am naechsten
Tag, folgte dann endlich das Hightlight: wir legten quasi auf der anderen Seite des Whithaven Beaches, in der Tounge Bay an, danach folgt eine kleine Wanderung auf einen Huegel zum Hill Inlet Lookout, von wo wir diese wunderbaren Postkartenbilder machen konnten, bevor wir nun endlich am Strand unserer Traeume ankamen und
baden gingen. Wie schoen. Als wir ankamen, verliessen die letzten Touristen grade den Strand und wir hatten den gesamten noerdlichen Whitehaven Beach fuer ueber 2 Stunden nur fuer uns, also fuer unsere Gruppe von 19 Leuten, aber selbst das war einfach unglaublich. Anschliessend segelte uns unser Skipper Pete und unser Segler Sammy noch einmal um die Whitsunday Island zum naechsten Schlafplatz, waehrend Kezza uns erneut ein wundervolles Abendessen brutzelte. Das war wohl fast ein perfekter Tag, bis auf unseren morgendlichen Motorschaden, den Pete aber bald beheben konnte. Sail away...
16.09.07
Kuranda - im Regenwald
Nach ca. 4 Stunden Aufenthalt im Ort, in dem es auch viele Maerkte mit unzaehligen Souveniers gibt und selbstverstaendich langer Zeit bei den ganzen Tieren, wie Krokodilen, Wallabies und Wombats (Bilder unten),faehrt man dann mit einer Art Museumseisenbahn auf einer 100 Jahre alten Strecke wieder ins Tal nach Cairns, vorbei an einigen Wasserfaellen und Aussichtspunkten. Richtig idyllisch.
Das Tollste aber waren die Tiere und deshalb hier jetzt mal einige Eindruecke davon, zum neidisch werden auch ganz suesse Koala-Bilder:
Abonnieren
Posts (Atom)
